Junge Stiere stehen nebeneinander im Stall. Alle Stiere haben gelbe Ohrmarken.

ZUKUNFT GEMEINSAM VERBESSERN.

Besser so

Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion. Zwei Begriffe, die sofort Bilder im Kopf entstehen lassen. Oft jedoch solche, die nicht mit der Realität übereinstimmen. Bilder, die nicht den modernen Wirtschaftszweig zeigen, zu dem diese beiden Bereiche heutzutage zählen. Haltung verbessern zeigt die Entwicklung der Landwirtschaft.

Gemeinsam haben wir schon viel erreicht

AMA
MEILEN
STEINE

Tierwohl, Umwelt- und Klimaschutz, Lebensmittelhygiene und Gentechnikfreiheit. Für die AMA sind das keine neuen Themen. Ein kurzer Überblick über einige der entscheidenden Verbesserungen, zu denen die AMA ihren Beitrag geleistet hat.

2001

VERBOT VON LEGEBATTERIEN

VERBOT VON LEGEBATTERIEN

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2010

VERBOT VON STÄRKE IN AMA-FLEISCHERZEUGNISSEN

VERBOT VON STÄRKE IN AMA-FLEISCHERZEUGNISSEN

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2012

5 PUNKTEPROGRAMM TIERWOHL IM SCHWEINEBEREICH

5-Punkte-Programm „Tierwohl“ im Schweinebereich

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2015

100 % MILCH OHNE GENTECHNIK

100 % MILCH OHNE GENTECHNIK

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2017

AMA-GÜTESIEGEL-MODUL „MEHR TIERWOHL“

AMA-GÜTESIEGEL-MODUL „MEHR TIERWOHL“

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2017

NEUE KONTROLLSYSTEME ZUR SICHERSTELLUNG DES TIERWOHLS

NEUE KONTROLLSYSTEME ZUR SICHERSTELLUNG DES TIERWOHLS

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2020

AMA-Genussregion

AMA-Genussregion

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Haltung: Die Einstellung
macht das Verhalten.

Wo stehen wir?

Konsument*innen und Landwirtschaft/Lebensmittelproduktion werden einander immer fremder. Das Wissen um Landwirtschaft, Lebensmittel(produktion) und Ernährung versickert allmählich in den gigantischen Wellenbergen der Informations- und Meinungsflut und wird auch in der Schule zu wenig vermittelt. Deshalb möchte die AMA auch Antworten auf zwei elementare Fragen dazu geben.

Wo stehen wir?
Und wie sind wir eigentlich dort hingekommen?

Wenn wir die Antworten kennen, können wir besser entscheiden, welches Ziel wir in Zukunft erreichen wollen und welcher Weg uns dort am besten hinführt.

Scheinbare Widersprüche

Fast Food und Übergewicht einerseits. Bio und Ernährungsbewusstsein andererseits. Die Gegenwart ist gekennzeichnet von scheinbaren Widersprüchen.

Immer weniger junge Leute können kochen oder haben Wissen über Lebensmittel und Ernährung. Immer mehr Menschen sind von Übergewicht bedroht. Zivilisationskrankheiten rauben uns die Gesundheit. Auch wenn es derzeit nicht so wirken mag, leben wir hierzulande sehr gut. Bei uns sind Mangel und Hunger derzeit eine Frage der sozialen Gerechtigkeit und keine der Nahrungsmittelknappheit. Viele greifen immer häufiger zu Bio-Produkten. Der Fleischkonsum ist rückläufig. Die Politik fördert Maßnahmen zur Ökologisierung. Und immer lauter wird die Frage gestellt, wie Nutztiere behandelt werden. „Nur eine sehr reiche Gesellschaft kann es sich erlauben, die Armut zu schätzen“, schreibt der Kulturhistoriker Massimo Montanari. All das klingt sehr widersprüchlich. Das ist es aber nicht, was sich zeigt, wenn man das große Ganze in den Blick nimmt, und zwar aus mehreren Perspektiven.

Scheinbare Widersprüche

Wie sind wir dort hingekommen?

Im Laufe der Menschheitsgeschichte hat sich Landwirtschaft nur wenig verändert. Die Landwirtschaft von der Steinzeit bis zur Industrialisierung.

Egal, wie weit wir in der Geschichte der Menschheit zurückblicken, meistens sehen wir Mangel und Hunger. Den steinzeitlichen Jägern und Sammlern war das Glück nicht immer hold. Der Übergang zu Sesshaftigkeit und Ackerbau in der Jungsteinzeit verbesserte die Lage ein wenig, die Ernten waren aber weiterhin unsicher. Zwar stiegen in der Bronzezeit die Erträge durch den erstmaligen Einsatz von Pflügen, das feuchter werdende Klima stellte die Menschen aber vor neue Herausforderungen. In den folgenden Jahrhunderten änderte sich für die Landwirtschaft substanziell nichts Wesentliches. Deshalb überspringen wir einen langen Zeitraum und steigen erst wieder im Mittelalter ein. Eine Zeit, geprägt von Nahrungsmangel und Hungersnöten. Und das, obwohl die Voraussetzungen für einen vollen Bauch eigentlich sehr gut erschienen. Von der Mitte des 10. bis zum 14. Jahrhundert war das Klima in Europa für Landwirtschaft optimal. Das in Verbindung mit besseren Ackergeräten und Agrarmaßnahmen wie Dreifelderwirtschaft und Gründüngung ergab Erntemengen, die höher und stabiler als zuvor waren. Die Bevölkerung wuchs, und bald war sie für das, was der Boden hergab, zu zahlreich geworden.

Aus 1302 ist überliefert, dass der Hunger ein Viertel der Bevölkerung Spaniens dahinraffte. 1347 kam die Pest nach Europa, und die vom Mangel gezeichneten Menschen fielen ihr in Massen zum Opfer. Erst im Spätmittelalter, gegen Ende des 15. Jahrhunderts, folgte wieder eine gute Phase mit warmem Klima, Wirtschaftsaufschwung und Bevölkerungswachstum. Es entstanden viele Städte. Dort bildeten sich dann erstmals ernährungsspezifische Berufe wie Bäcker und Metzger. Gleichzeitig wurden die Methoden der Vorratshaltung so weit verbessert, dass der Hunger abnahm.

Seinerzeit lebte der allergrößte Teil der Menschen in und von der Landwirtschaft. In Europa war Getreide während vieler Jahrtausende ein wichtiges Grundnahrungsmittel. Sehr oft wurde es als Brei zubereitet. Brot war bereits eine Form der Veredelung, die man sich nicht immer leisten konnte. In den mitteleuropäischen Hungersnöten von 1771/1772 wurde die in Europa noch sehr neue, quasi frisch aus Amerika eingeführte Kartoffel zur Retterin in der Not – und blieb uns als weiteres Grundnahrungsmittel bis heute erhalten. Als Eiweißquelle dienten hauptsächlich Hülsenfrüchte. Die Milch der gehaltenen Tiere verbesserte die Eiweißversorgung. Fleisch war – mit wenigen Ausnahmephasen – bis nach dem Zweiten Weltkrieg immer den Wohlhabenden vorbehalten. Fleischkonsum war stets ein Indikator für Wohlstand.

Wie sind wir dort hingekommen?

Industriezeitalter bis Weltkriege

Was die Frage: „Wieviele Bauern brauchte es im Jahr 1800, um einen Menschen zu ernähren?“ mit unseren heutigen Problemen zu tun hat.

Der englische Ökonom Thomas Robert Malthus formulierte 1798 sein Bevölkerungsgesetz. Es besagt, dass die untersten Klassen für immer zu Mangel und Elend verurteilt sind, weil die Bevölkerungszahlen viel stärker steigen würden als die landwirtschaftliche Produktion. Malthus’ „Immer“ hielt nur sehr kurze Zeit. Um 1800 brauchte es vier Bauern, um einen nicht-landwirtschaftlichen Verbraucher mit Lebensmitteln zu versorgen. Um 1900 war das Verhältnis umgekehrt. Ein Bauer versorgte vier Verbraucher. Heutzutage arbeitet nur mehr ein Prozent in dem, was wir Landwirtschaft nennen, also ohne „angrenzende Berufe“ wie Futtermittelproduzent oder Bäcker. Dieses eine Prozent versorgt die gesamte Bevölkerung. Wie war und ist das möglich?

Im 18. Jahrhundert wurde die Dampfmaschine erfunden und weiterentwickelt. Sie ist die Voraussetzung für die Industrialisierung, die wiederum der Motor eines so noch nie dagewesenen wirtschaftlichen Aufschwungs war. Politisch, gesellschaftlich und wirtschaftlich ordnete sich die Welt neu. Bahnbrechende Neuerungen in Industrie (landwirtschaftliche Geräte), Landwirtschaft (Stickstoffdünger, neue Züchtungen), Transportwesen (Eisenbahnen, Kühlung), bessere Lagerung und Handel (Wochenmärkte, Geschäfte, Lebensmittelhandwerk, Importe) führten zu massiven Produktivitätssteigerungen und Verbesserungen der Ernährung. Die wachsende Bevölkerung konnte dem Hunger zwar nicht sofort, aber allmählich doch entkommen. Das Zeitalter der Industrialisierung hat den heutigen allgemeinen Wohlstand begründet. Die Kehrseite der Medaille: In dieser Epoche haben auch die größten aktuellen Probleme unseres Ernährungssystems ihren Ursprung.

Industriezeitalter bis Weltkriege

Weltkriege bis heute

Auf Mangel und Hunger folgen Überfluss und Billigproduktion. Aber auch die Gegenbewegungen formieren sich allmählich.

Der Erste und der Zweite Weltkrieg brachten vorübergehend wieder Hunger und Elend nach Europa. Aber eben nur vorübergehend. Denn nach dem Zweiten Weltkrieg folgte die „Fresswelle“: Man konsumierte in großen Mengen Butter, Obers, Alkoholika und vor allem Fleisch. Endlich konnte man sich all das leisten! Die 1960er-Jahre waren geprägt von einem anhaltenden Wirtschaftsaufschwung und fast grenzenloser Fortschrittsgläubigkeit. Die Landwirtschaft wurde mechanisiert, rationalisiert, chemisiert und lieferte reiche Erträge. Agrarimporte sicherten die Versorgung zusätzlich. Die Agrarpolitik führte zu so genannten „Milchseen und Butterbergen“. Fleisch wurde zum billigen Massennahrungsmittel.

In den 1970er-Jahren kam das erste leise Unbehagen auf: Übergewicht und Folgeerkrankungen des Zuviels, die erste Energiekrise, die Vereinheitlichung des Lebensmittelangebotes, der Umgang mit Lebensmitteln, agrarindustrielle Produktionsweisen, die Entfremdung von der landwirtschaftlichen Produktion, die Verdinglichung von Nutztieren, die Macht von Agrarlobbies und Lebensmittelkonzernen, Globalisierung, Preisgestaltung und fehlende Kostenwahrheit – wir diskutieren das bis heute.

Die Ökologiebewegung wuchs, die ersten modernen Bio-Pioniere – nun ja – beackerten ein neues Feld. Ab den 1980ern entstanden viele neue Ernährungstrends: Gesundheit, Schlankheit, Bio, Nachhaltigkeit, Vegetarismus, Clean Eating, um nur einige wenige zu nennen. Bis heute beschäftigen uns die Probleme, deren Ursprung in den Veränderungen liegen, die das Industriezeitalter möglich machte. Und es kommen neue Probleme dazu. Aber auch neue Lösungsansätze. Denn jetzt haben wir den Wohlstand, der es uns ermöglicht, nicht mehr die Unwägbarkeiten der landwirtschaftlichen Produktion zu fürchten, sondern ihre Bedingungen zu verbessern.

Weltkriege bis heute

Entfremdung und Vermenschlichung

Was ist die Landwirtschaft eigentlich und welche Rechte und Pflichten haben wir Tieren gegenüber? Von Haus- und Nutztieren.

Zu den Entwicklungen, die die industrielle Revolution in Gang brachte, gehören zwei, die sich besonders auf unser Verhältnis zu Nutz- und Haustieren auswirken:

Erstens: Entfremdung.
Der Anbau von Futtermitteln, das Mästen von Tieren und die Schlachtung finden häufig in unterschiedlichen Betrieben statt. Und immer weniger Menschen arbeiten in der Landwirtschaft und haben Einblick in die Produktion. Der Großteil der Bevölkerung ist Konsument*in, der landwirtschaftlichen Praxis entfremdet.

Zweitens: Verdinglichung.
Bis zur Industrialisierung der Landwirtschaft war es eine Selbstverständlichkeit, „Haustiere“ zu halten – Kühe, Schweine, Pferde, Hühner – sich um sie zu kümmern, sie als Lebensmittellieferant und Arbeitskraft zu nutzen und sie selbstverständlich auch zu schlachten. Heute brauchen wir Tiere nicht mehr als Arbeitskräfte. Und als Lebensmittellieferanten sind sie zur Ware geworden, verdinglicht. Folgerichtig ist jetzt „Nutztiere“ der passende Begriff. Das, was viele heute „Haustiere“ nennen, sind eigentlich „Kuscheltiere“. Wir behandeln sie gut. Wir lassen sie ins Haus, auf die Couch, ins Bett. Wir füttern sie mit „Leckerlis“. Wir vermenschlichen sie, und niemals würde uns einfallen, sie schlecht zu behandeln oder sie gar zu Nahrungszwecken zu töten. Wir „nutzen“ sie schon, aber emotional. Wir nutzen sie als Gefährten, als Kuschelobjekte zu unserer Freude und für unser Wohlbefinden. Und auch töten lassen wir sie, wenn sie alt und krank sind, nennen es aber „einschläfern“ oder „erlösen“. Diese Entwicklungen haben aber auch etwas Gutes: Unser Wohlstand ermöglicht es – und verpflichtet uns, Tierwohl in der Nutztierhaltung zu verbessern.

Entfremdung und Vermenschlichung

Der Mythos vom glücklichen Leben anno dazumal

Früher war alles so idyllisch? Menschen und Tiere waren glücklich und zufrieden in der Landwirtschaft? Von wegen.

Ein Hof im Bayerischen Wald bietet unter dem Titel „Heute leben wie damals“ ein „Entspannungskonzept“ für Urlauber und Firmen an. Man kann für ein paar Tage in das Leben einer Magd oder eines Knechts anno 1900 schlüpfen. Die Bilder dazu sind wunderschön.

Die Autorin Renate Welsh beschreibt in ihrem Buch „Johanna“ die Zeit, die wir heute als „die gute alte Zeit“ bezeichnen: Das uneheliche Kind Johanna kommt Anfang der 1930er-Jahre 13-jährig als Dirn zu einem Bauern in Niederösterreich. Das Leben ist hart für die Bauernfamilie. Aber immerhin reichen vier Schweine, ein paar Kühe, ein Pferd, Äcker und Weiden für ein Leben ohne Hunger, mit Fleisch am Sonntag und einem Korb voller Mehlspeisen für jedes Kind unter dem Weihnachtsbaum. Es ist ein Leben voller Arbeit und reich an Entbehrungen.

Für Johanna ist es entsetzlich: Als uneheliches Kind hat sie nichts zu sagen, man spricht ihr jede Würde ab. Sie wird als unbezahlte Arbeitskraft ausgenutzt, ist Freiwild für sexuelle Übergriffe. Sie arbeitet von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang: Kühe melken, Wäsche waschen, Stall ausmisten, Kartoffeln klauben, Gras rechen, Heu wenden … alles händisch. Sie schläft in einer ungeheizten Kammer. Für sie gibt es auch sonntags kein Fleisch. Als ihre Schuhe im Herbst kaputt werden, geht sie bis Weihnachten barfuß – und wärmt beim Kühehüten ihre Zehen in frischen Kuhfladen. Nur an den Sonntag-Nachmittagen hat sie frei. Urlaub hat sie nie. Das Buch ist beklemmend. Noch beklemmender ist es, den Schilderungen von realen alten Menschen zu lauschen. Diese Schilderungen klingen zumeist sehr ähnlich. Idylle kommt da nur wenig vor.

So sind wir hierher gekommen. Hier stehen wir jetzt.

Und wie tun wir jetzt weiter?

Zuerst die schlechte Nachricht: Darauf gibt es keine einfache Antwort. Die gibt es ohnehin selten und schon gar nicht, wenn es um Ernährung geht. Und jetzt die gute: Es gibt sehr viele Lösungsansätze. Sie laufen parallel oder sind verzahnt. Keiner ist besser oder schlechter, alle führen in die richtige Richtung. Hier ein paar Vorschläge: Wir genießen Fleisch am Sonntag, schauen ganz bewusst auf Qualität (Tierwohl!) aus der Region und greifen dafür unter Umständen auch mal tiefer ins Börserl. Oder wir setzen auf pflanzliche Imitate. Oder wir machen beides. Oder was ganz anderes (Laborfleisch, Insekten). Bilder von Bauernhof-Idyllen, ob historisch oder zeitgenössisch, genießen wir als Unterhaltung. Für die leistungsstarke moderne Landwirtschaft sind wir dankbar. Wir schätzen Bio und anerkennen die Leistungen der konventionellen Erzeugung. Konsument*innen, Produzent*innen, Handel, Politik, NGOs: Wir interessieren uns füreinander, suchen das Gespräch, sind diskussionsbereit und offen, bauen auf Fakten und finden gemeinsam Lösungen. So kommen wir weiter: mit umfassendem Wissen über das Ernährungssystem, mit einer fundierten Meinung, mit Wertschätzung für Lebensmittel und alle an ihrer Erzeugung beteiligten Menschen und Tiere. Entwickeln wir unsere persönliche Haltung und, vor allem: Gestalten wir gemeinsam unsere Zukunft.

Der Mythos vom glücklichen Leben anno dazumal

Weiterführende Quellen

  • Hirschfelder, Gunther. Europäische Esskultur. Geschichte der Ernährung von der Steinzeit bis heute. Campus Verlag, Frankfurt/Main, Studienausgabe, 2005
  • Kathan, Bernhard. Die Geflügelschlachtschere oder die Erfindung der Tierliebe. Österreichischer StudienVerlag, Innsbruck, 1993
  • Langthaler, Ernst. „Fleisch im ,Anthropozän’: eine Rückschau“, Vortrag von Univ.-Prof. Dr. Ernst Langthaler, Wirtschafts- und Sozialhistoriker an der Johannes Kepler Universität (JKU) vom 12. 4. 2021 (LiveStream: "Fleisch im 'Anthropozän': Eine Rückschau" von Ernst Langthaler)
  • Montanari, Massimo. Der Hunger und der Überfluss. Kulturgeschichte der Ernährung in Europa. Verlag C. H. Beck, München, 1993
  • Niggli, Urs. Alle satt? Ernährung sichern für 10 Milliarden Menschen. Residenz Verlag, Salzburg – Wien, 2021
  • Rathmanner, Theres. Tierwohl oder die Erfindung der Tierliebe. ernährung heute 2021; 3: 4–8
  • Rathmanner, Theres; Gruber Marlies. Erinnerungen ans Essen. ernährung heute 2014; 2: 7–9
  • Rosling, Hans; Rosling, Ola; Rosling Rönnlund, Anna. Factfulness. Sceptre, London, 2018
  • Welsh, Renate. Johanna. Czernin Verlag, Wien, 2. Auflage, 2021
  • Persönliche Gespräche mit Menschen der Jahrgänge 1937, 1926, 1911
  • https://tillishof.de/ (Zugriff: 19. 10. 2022)

Tellerrand – der AMA-Podcast

Dieser Podcast soll die Hörer*innen bei ihrer Meinungsbildung unterstützen. Gemeinsam mit dem Moderator*innen-Team Ursula Riegler und Christoph Cecerle spricht die AMA Themen an, die besondere gesellschaftliche Relevanz haben. Im Mittelpunkt der Podcasts stehen die Gäste. Meinungen und Wertungen der AMA oder der Moderatoren spielen keine Rolle.

Ein moderner Schweinestall. Menschen blicken durch eine Glasscheibe vom ersten Stock in das Erdgeschoss. Im Erdgeschoss befinden sich Schweine.

Tierwohl am Schlachthof?

Ein Besuch bei dem neu konzipierten Schlachthof des Familienbetriebs Hütthaler in Schwanenstadt und die Frage, ob Tierwohl und Tötung zusammenpassen können.

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Nahaufnahme von einem Rind mit gelber Ohrmarke. Auf der Ohrmarke das AMA-Logo, ein Barcode und eine Nummer.

Zu Besuch bei Vier Pfoten

Ein Gespräch mit der Geschäftsführerin von VIER PFOTEN, Eva Rosenberg, über Tierethik und die Auswirkungen von Corona auf das Bewusstsein von Mensch und Tier.

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Schweine in einem Schweinestall. Die Tiere stehen nah beieinander. Ein Schwein blickt Richtung Kamera.

Wie funktioniert die Schweinemast?

Viktoria Eichinger mästet rund tausend Schweine in drei unterschiedlichen Varianten konventioneller Haltungsformen. Sie gewährt der AMA Einblicke in ihren Betrieb.

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Berglandschaft. Ein Bauer unterhält sich mit zwei anderen Personen.

500 Jahre Milchbauern im Maltatal

Fritz Sittlinger und seine Familie betreiben seit 500 Jahren Milchwirtschaft im Kärntner Maltatal. Wo liegen die Ursprünge, wie hat sich die Landwirtschaft verändert und gibt es eine Zukunft?

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Nahaufnahme von einer Hand. Auf der Handfläche liegen ungekochte Reiskörner

Wie der Reisanbau in die Steiermark kam

Ein Besuch bei Familie Fuchs in Klöch, einem Ort in der Südsteiermark nahe der Grenze, zeigt, wie der Reisanbau in die Steiermark kam.

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